Verpasste Chancen wiederfinden – dargestellt als Kunst (Bits Blog – NYTimes.com und Mashable)

Auf vielfachen Wunsch nun als 1. Zeile jeden Artikels: Der Link zu der Anwendung brizzlPersonen wiederfinden im Internet

Auch der Blog der New York Times berichtet über die Künstlerin Sophie Blackall, über die wir ja auch schon bereits in mehreren Blog-Einträgen geschrieben haben:

Craigslist’s Missed Connections as Art – Bits Blog – NYTimes.com.

In diesem Bericht wird darüber geschrieben, wie sie zu der Leidenschaft gekommen ist, „missed connections“ in Kunst zu überführen. (Unter dem englischsprachigem Begriff „missed connection“ wird das Treffen zweier Menschen verstanden, die in diesem Augenblick eine gegenseitige Zuneigung empfinden. Sie haben jedoch keine Möglichkeit, Kontaktdaten auszutauschen und hoffen, sich über eine Suchanzeige wiederfinden zu können):

“I got completely sucked in,” she said. “I lost about two hours of my life reading them and thought this is just an extraordinary mine of material, ranging from the lyrical, poetic to unintentionally hilarious. Many of them threw out ideas for images to me right away.”

Und tatsächlich haben wir dieselbe Rückmeldung auf unsere Seite brizzl bekommen: Man verliert sich in der Träumerei, wenn man die „kürzesten“, „schönsten“, „traurigen“ oder auch „witzigen“ Liebesgeschichten liest, die sich z.T. sogar in der eigenen Umgebung zugetragen haben.  Diese mitreissende Wirkung auf andere beschreibt Sophie Blackall wie folgt:

“These illustrations have recurring themes of love, loss, regret and hope. Even the most grim postings have this little kernel of unflagging hope which is just so lovely and optimistic. I think that is what appeals to other people, too,” she said.

Weiterhin schreibt sie übe ihre Heimatstadt New York City, dass es unendlich viele solcher Begegnungen gibt, aus denen dann diese kleinen Geschichten entstehen können:

“people are colliding with each other constantly, criss-crossing paths all day, every day and yet the interactions are so fleeting and transient. It’s really just an un-choreographed mess of colliding stories.”

Dieselbe Meinung teilen wir auch: es gibt so viele Zusammentreffen in der „realen Welt“, die in der Kürze des Augenblicks bereits so viel Gefühl ausdrücken können. Angeblich braucht man doch nur Bruchteile von Sekunden, um eine Sympathie für einen anderen Menschen entwickeln zu können. Zusätzlich hat man einen äußerlichen Eindruck seines Gegenübers gewonnen, der ja – machen wir uns nichts vor – auch immer von entscheidendem Einfluss ist.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei der Betrachtung der immer wieder sehr schönen Zeichnungen von Sophie Blackall!

Übrigens habe ich ziemlich zeitgleich einen Artikel auf Mashable gefunden, der auch über die Künste von Sophie Blackall berichtet:

Internet Art: Craigslist Missed Connections Become Gorgeous Visuals

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