Meine erste große Liebe – Teil IV: Wie sage ich meinen Eltern, dass ich einen Freund habe?

Im ersten Teil meiner Geschichte erzählte ich Euch, wie ich Christoph – meine erste große Liebe – zum ersten Mal sah, im zweiten Teil, wie wir ins Gespräch kamen. Im dritten Teil beschrieb ich, wie wr uns zum ersten Mal geküsst haben. Und in diesem Teil erzähle ich Euch von der ersten gemeinsamen Nacht – von Erwartungen, Enttäuschungen und den Steigerungen.

Wie ich meiner Mutter von meinem Freund erzählte

Nach unserem ersten Treffen vergingen noch ca. 5 Wochen, in denen wir uns öfters trafen. Wir gingen gemeinsam in Cafés, hatten gemeinsame Treffen (Kino, aber z.B. auch Indoor-Klettern, was er schon lange gemacht hat und woran auch ich schnell Spaß gefunden habe) und waren auch abends öfters unterwegs.

Für meine beste Freundin Lena war es schon normal geworden, dass wir uns nicht mehr so oft trafen (obwohl mir das weiterhin sehr wichtig war!). Auch meinen Eltern hatte ich zwischenzeitlich erzählt, dass ich einen Freund hatte. Das war nicht ganz einfach, weil meine Eltern doch recht konservativ sind und wahrscheinlich noch nicht erwartet hätten, dass ich mit 15 einen ersten richtigen Freund haben würde.

Zunächst sprach ich mit meiner Mutter. Wir gingen gemeinsam in die Stadt, um mir eine Winterjacke zu kaufen. Wie ich ja schon berichtet habe, fällt es mir leichter, ein Gespräch zu führen, wenn man sich nicht zwanghaft gegenüber sitzt, sondern nebeneinander (z.B. im Bus) oder auch spazieren geht. Bei der Busfahrt nahm ich meinen Mut zusammen und begann das Gespräch so:

Du hast wahrscheinlich mitbekommen, dass ich mich manchmal mit einem Jungen getroffen habe in den letzten Wochen? Er heißt übrigens Christop und wir sind seit ein paar Tagen zusammen

Damit war erstmal alles gesagt. Warum blöd um den heißen Brei reden!?

Mir war klar, dass dies keine so große Überraschung für meine Mutter sein konnte. Sie wusste sehr wohl, dass ich mich mit einem Jungen verabredet hatte. Und wahrscheinlich war es mir auch anzumerken gewesen, dass ich abends stundenlang telefonierte (nicht mit Lena, mit der ich das auch sonst konnte!), dass ich kaum noch abwarten konnte, neue WhatsApp-Nachrichten zu lesen, und dass ich wohl auch auf eine neue Art fröhlicher war.

Sie tat dennoch überrascht und fragte mich alles mögliche. Wo er wohne, woher er käme, usw. Fragen, die Mütter einfach interessieren. Fast die ganze Zeit unserer Shopping-Ausflugs sprachen wir immer wieder zu diesem Thema.

Kurz bevor wir nach Hause kamen, sagte sie zu mir: Natascha, ich bin immer für Dich da, wenn Du Ratschläge brauchst, oder Kummer hast! Möchtest Du mit mir über Sex reden?

Ich fand das einerseits super, andererseits war es mir ein wenig peinlich!

Wie sage ich meinem Vater, dass ich einen Freund habe?

Damit war der erste große Schritt getan, und meine Mutter war dabei recht cool. Meinem Vater erzählte ich nicht konkret von meiner Beziehung. Ich wusste, dass meine Mutter das tun würde.Vielleicht war das feige, aber es war einfach die einfachere Art. Falls Ihr dieses Vorgehen auch wünscht, könnt Ihr vielleicht auch Eure Mutter direkt darum bitten, Eurem Vater davon zu erzählen.

Ab diesem Tag begann ich aber das Wort „mein Freund“ in die Gespräche mit aufzunehmen. Genauso selbstverständlich sprach ich von ihm und unseren gemeinsamen Verabredungen.
Mein kleiner Bruder nervte eine Weile und machte sich lustig. Hätte ich auch nicht anders erwartet. Ich bin einfach nicht so sehr darauf eingegangen und irgendwann hat er gemerkt, dass er mich damit nicht ärgern kann. Dann ließ auch das bald nach.

Ich war froh, dass nun zu Hause offen über Christoph gesprochen werden konnte. Wenn er mich nach Hause brachte oder abholte, kam er manchmal für ein paar Minuten ins Haus. Meine Eltern akzeptierten ihn so wie sie alle meine Freundinnen und Freunde akzeptierten. Das war gut!
Zum Glück kamen sie in den ersten Wochen nicht auf die Idee, dass man ihn mal zum Abendessen einladen müsse. Das wäre mir wie ein Vorstellungsgespräch vorgekommen und hätte mich stark genervt.

Im folgenden letzten Teil will ich Euch dann berichten, wie wir die erste gemeinsame Nacht verbracht haben.

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2 Gedanken zu „Meine erste große Liebe – Teil IV: Wie sage ich meinen Eltern, dass ich einen Freund habe?

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