„Hätte ich sie nur angesprochen…!“ – brizzl eröffnet eine neue Dimension zur Partnersuche

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Dieser Spruch trifft heutzutage im deutlichen Ausmaß auch auf die Partnersuche zu! Nicht nur, dass es in Großstädten so viele Singles gibt wie kaum zuvor, nein, auch die Alternativen für die Partnersuche scheinen nahezu unendlich zu sein! Durch Nutzung des Internets sind die Möglichkeiten immens gewachsen. Neben dem Schwerpunkt der „klassischen“ Partnerbörsen, auf welchen man durch „Matching-Algorithmen“ potentielle Partner vorgeschlagen bekommt, gibt es genauso Angebote für Seitensprünge, „Casual-Dating“ und so ziemlich jede Nische, wo man potentielle Partner über das Internet finden kann.

Es scheint, dass Singles heutzutage nicht mehr darauf angewiesen seien, in Cafés, Bars, Clubs oder auch einfach nur auf die Straße zu gehen, um Menschen wahrzunehmen, kennenzulernen und mit ihnen Partnerschaften einzugehen?!

Und dennoch ist diese Methode eine der aussichtsreichesten Formen zur Partnersuche! So wird z.B. behauptet, dass ein Mensch innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde entscheiden würde, ob ihm eine andere, fremde Person durch Aussehen, Gestik und Mimik sympathisch ist. Um zu dieser Erkenntnis zu erlangen, muss man sich mit einer Person hinter dem Computer einer Partnerbörse schon relativ lange ausgetauscht haben, um dann bei einem späteren Treffen vielleicht doch festzustellen, dass das Profilbild nicht ganz der realen Erscheinung entsprach.

Scheinbar gibt es aber ein ganz anderes Problem beim Kennenlernen fremder Personen: laut einer Umfrage von ElitePartner seien 55% der Männer und 40% der Frauen zu schüchtern, eine andere Person anzusprechen.

Genau diesen Personen möchte das kürzlich überarbeitete Portal www.brizzl.de eine Chance geben: wenn man mit einer anderen Person einen intensiven Blickkontakt, ein Lächeln oder auch ein paar Worte ausgetauscht, aber keine Möglichkeit zur Übergabe von Kontaktdaten gefunden hat, kann man eine Suchanzeige zu Ort und Zeit der Begegnung hinterlassen. Über diese können die beiden Personen dann später in Kontakt kommen. Dieselbe Idee erfuhr Anfang 2013 einen enormen Schub. Auf facebook entstanden für jegliche Orte „spotted-Seiten“ (z.B. spotted Oktoberfest), wo man dem Seitenbetreiber eine Nachricht schicken konnte, in der ein Wiedersehenswunsch formuliert wurde wie es auch auf brizzl gängig ist. Das Potential dieser Form der Partnersuche wurde hierdurch deutlich belegt, allerdings haben die facebook-Seiten deutliche Nachteile, z.B. bezüglich der Anonymität der Suchenden und Gesuchten Personen.

Da die Chancen auf ein gemeinsames Wiedersehen zunächst sehr klein erscheinen, werden die User auf dem Portal dazu ermuntert, sich gegenseitig bei der Suche zu helfen: die Suchanzeigen können über Facebook, Twitter oder Email in Richtung der bzw. zur gesuchten Person weitergeleitet werden. Das Helfen wird bei brizzl dadurch incentiviert, dass ein Helfer auch den Geholfenen um Unterstützung bei der eigenen Suche bitten kann. Außerdem sammeln fleißige Helfer Punkte, die sich an dem Einfluss auf die Suche bemessen. Öffentlich verfügbare Statistiken zeigen zu jeder Suchanzeige an, wie häufig und auch wo in Deutschland diese schon gelesen wurden, woraus sich die Erfolgsaussichten ableiten lassen.

Im Gegensatz zu mobile-Dating-Applikationen, die die Profildaten der User aus der Umgebung offenlegen, setzt brizzl auf die Anonymität der User. Nach erfolgter Kontaktaufnahme haben diese die Möglichkeit, sich Profilinformationen freizuschalten.

Das Portal soll die freie, anonyme Kommunikation untereinander fördern und richtet sich insbesondere an den großen Kreis von Singles, die es verpasst haben, eine fremde, attraktive Person anzusprechen und diese gerne wiedersehen möchten.

Die Webseite brizzl.de wurde von Philipp Swoboda und Axel Schwaiger 2009 als brizzl UG (Haftungsbeschränkt) gegründet. Der Geschäftssitz ist München. Die erste Version wurde Ende 2009 online geschaltet und zum Oktober 2015 durch die neue Version mit den hier beschriebenen Funktionen abgelöst. Das mittlerweile dreiköpfige Team ist eigenfinanziert und plant auch eine englisch sprachige Version zu veröffentlichen.

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